Tubifurije ikaze mu ahabanza!

Schön, dass Sie sich für unseren Verein und unsere Arbeit interessieren! Gerne informieren wir Sie auf unserer Homepage darüber, wer wir sind, was wir machen und welche Hilfsprojekte uns besonders am Herzen liegen.

Der Ruandahilfeverein wurde 2015 in Bullay gegründet. Er engagiert sich vor allem für Schul- und Gesundheitsprojekte in ganz Ruanda von Rukomo und Tabagwe bei Nyagatare über Mutete und Kisaro bei Byumba über Gikonko und Kansi bei Butare.

Durch die Vereinsgründung konnten wir die Hilfe weiter verfestigen und optimal koordinieren. Bei all unseren zahlreichen aktuellen und künftigen Projekten steht für uns die Hilfe „auf Augenhöhe“ unter Respektierung der kulturellen Identität unserer ruandischen Partner im Vordergrund.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Unterstützung der Batwa, eines indigenen Pygmäenvolkes, das nach Vernichtung des Regenwaldes am Rande der Gesellschaft vegetiert.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Verein unterstützen möchten und so einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die Lebensbedingungen der Menschen in Ruanda nachhaltig zu verbessern. Dafür danke ich Ihnen schon jetzt und verbleibe im Namen des Vorstands mit freundlichen Grüßen,

Ihr Matthias Müller
1. Vorsitzender


Bericht 2021

Liebe Mitglieder und Freunde,

die Corona – Situation hat sich auch auf unseren Verein und seine Arbeit ausgewirkt. Öffentliche Veranstaltungen waren anderthalb Jahre nicht möglich und unsere alljährliche Reise nach Ruanda konnte wegen der akuten Coronalage in dem afrikanischen Land nicht stattfinden.

Wie Ihr alle wisst, haben wir im Jahr 2020 in einer Nothilfeaktion mit Eurer Mithilfe und der positiven Presseberichterstattung einen Betrag in Höhe von 70.000 € einnehmen können, der vollständig mit einem Zuschuss aus der Vereinskasse an unsere Partner in Ruanda ausgezahlt wurde. Uns erreichten vielfache Dankesschreiben und Fotos, die teilweise sehr berührend waren.

Auch in diesem Jahr konnten wir durch großzügige Spenden vor allem die Hilfe für die Batwa vorantreiben. Mit einer Spende von 20.000 € haben wir in einem Batwa – Dorf eine landwirtschaftliche Fläche von 5 ha roden, düngen und mit Kartoffeln bepflanzen können. Die Gelder für Dünger, Werkzeuge und Saatgut haben wir zur Verfügung gestellt, die Arbeiten wurden unter fachkundiger Aufsicht unserer Partnerorganisation SPES, Father Theophile, von den Batwa selbst vorgenommen. Die Ernte soll im Januar erfolgen. Wir hoffen damit die Lebenssituation von ca. 70 Familien, d.h. etwa 240 Personen, zu stabilisieren. Ebenfalls haben wir für 50 Kinder aus Batwa – Familien die Kosten für Schuluniformen, Schuhe und Schulspeisung sowie die Schulgebühren übernommen, sodass diese Kinder nun die Schule besuchen können.

11 Kinder können weiterführende Schulen besuchen, 3 besuchen die Hochschule.

Durch eine weitere Spende aus einem Nachlass in Höhe von 10.000 € möchten wir nun dieses landwirtschaftliche Projekt in Kooperation mit dem Rheinland - Pfalz – Büro auf ein weiteres Batwa – Dorf ausweiten.

Ebenfalls durch eine Spende von 5.000 € aus einem Nachlass konnte das Urwaldkrankenhaus von Dr. Uta Düll unterstützt werden.

Ein landwirtschaftliches Projekt von Father Matthias in Rucomo wurde mit einem Betrag von 7.000 € unterstützt. Von diesem Geld wurden für sogenannte Kindermütter Nutztiere angeschafft, insbesondere Schweine und Kaninchen. Diese jungen Mädchen werden oft missbraucht und nach der Geburt ihrer nichtehelichen Kinder von den gut katholischen Familien verstoßen.

In der Schule St. Anne wurde durch unsere Vermittlung über das Land Rheinland – Pfalz ein Schulneubau genehmigt.

Durch die Vermittlung unseres Mitgliedes Wolfgang Thiel konnte in Mutete, Father Faustin, ein Girlsroom mit Ausstattung eingerichtet werden. Die von uns finanzierte Nähwerkstatt soll jetzt Hygieneartikel für Mädchen und Frauen herstellen. Die Mittel wurden überwiegend vom Rotaryclub Cochen – Zell zur Verfügung gestellt. Rotary hat auch den Umbau der ehemaligen Kirche zur Kindertagesstätte gesponsert.

Schulspeisungsprojekte werden weiterhin in Nyundo, Schwester Cassilde, und in Tabakwe fortgeführt.

Ihr seht also, dass wir uns bemüht haben, Eure Beiträge und Spenden so zu verwenden, dass die Lebensgrundlage vor allen Dingen der ärmsten Menschen in Ruanda, besonders der Kinder, verbessert wird.

Auf unsere Mitgliederversammlung

am Dienstag, dem 16.11.2021 um 19.00 Uhr in der MZH Bullay

weisen wir an dieser Stelle hin.

Neben den Regularien werden wir ausführlich auf die obigen Projekte und die weiteren Planungen eingehen.

Es grüßt Euch

Matthias Müller, Vorsitzender


Liebe Mitglieder und Unterstützer des Kunga – Ruandahilfevereins,

Mittlerweile ist das Spendenaufkommen so hoch, dass das Ausstellen der Spendenbescheinigungen mit einem sehr großen Zeitaufwand verbunden ist. Deshalb und aufgrund der aktuellen Gesetzesänderung (siehe untenstehenden Text) haben wir uns dazu entschlossen, für Spenden ab dem Jahr 2021 keine Spendenbescheinigungen mehr auszustellen, wenn der Betrag unter den genannten 300 € liegt. Den erforderlichen Nachweis, dass wir von der Körperschaftssteuer befreit sind, werden wir auf der Homepage zum Download bereitstellen.im letzten Jahr haben wir durch unsere „Corona – Nothilfe“ vielfältige Unterstützung von Euch erhalten. Dafür auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank!

Falls es Probleme geben sollte, könnt Ihr Euch natürlich gerne per Mail an uns wenden!

Wir hoffen, dass Ihr Verständnis für diese Maßnahme habt und uns trotzdem weiterhin unterstützt, denn die Situation in Ruanda ist nach wie vor sehr schwierig. Die Grenzen sind teilweise immer noch dicht und auch innerhalb Ruandas ist die Bewegung von Provinz zu Provinz eingeschränkt.

Wir haben daher unser Programm der Schulspeisungen verstärkt und benötigen hierfür weiterhin Eure Hilfe!

Der Vorstand

Hier findet ihr Dateien zum Download:


Liebe Mitglieder und Freunde des Kunga – Ruandahilfe e.V.,

im Februar / März 2020 hat eine Delegation unseres Vereins Ruanda besucht. Kurze Zeit nach der Rückkehr wurde uns bewusst, welch katastrophale Seuche sich in kürzester Zeit über die ganze Welt ausbreitete.

Ruanda schottete sich ab und hatte einen monatelangen strikten Lockdown zu verkraften. Erst im November öffneten die weiterführenden Schulen, die Primärschulen sollen erst im Januar folgen.

Verlust der Arbeitsplätze, steigende Preise und Überschwemmungen sorgen bei großen Teilen der Bevölkerung für nackte Not. Unsere Aktion „Corona – Nothilfe“ erbrachte ein Spendenaufkommen von ca. 65.000 €. Zusammen mit Eigenmitteln konnten wir ca. 70.000 € als Soforthilfe an unsere Partner in Ruanda auszahlen. Nochmals herzlichen Dank für Eure Spendenbereitschaft.

Unsere Arbeit ist auch in verschiedenen Artikeln der Rheinzeitung, des trierischen Volksfreundes und des Paulinus gewürdigt worden. Dies gilt auch für das Ruandareferat des Innenministeriums. Die Leiterin Frau Dr. Stein und ihr Mitarbeiter haben uns im Oktober zu einem Gespräch aufgesucht. Der Vorsitzende hat am 01. Dezember 2020 einen Videovortrag über Partnerschaften in Ruanda mit über 60 Kommunalpolitikern der Pfalz gehalten und in der neusten Ruanda- Revue sind wir mit einem zweiseitigen Artikel vertreten.

Quelle: RLP Ruanda

Ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr auch wieder Präsensveranstaltungen durchführen können. Wolfgang Thiel hat sich um die Projekte in Mutete, Toilettenanlage, Girlsroom, Klassenräume, Wasseranlagen und den Kontakt zu Partnerorganisationen wie Rotary und Fly & Help gekümmert. Dafür herzlichen Dank!

Dieser gilt auch dem Ehepaar Sylvia & Helmut Halbleib, die unsere Spendenaktion abgewickelt haben.

Vielen Dank auch allen Mithelfern & Spendern für ihre wertvolle Unterstützung!

Hoffen wir auf ein besseres Jahr 2021 & bleiben Sie gesund!

Für den Vorstand

Matthias Müller


Liebe Kungafreunde,

eigentlich sollte in diesen Tagen unsere Mitgliederversammlung stattfinden. Durch die Coronakrise muss dieser Termin verschoben werden.

Auf der Mitgliederversammlung wollten wir über die Reise unserer Delegation im Februar / März 2020 berichten. Auch dies kann in der gewohnten Form derzeit nicht stattfinden. Die 5 Teilnehmer der Reise haben alle unsere Partner in Ruanda besucht und sind am 3. März, kurz vor Schließung der Grenzen, wohlbehalten und gesund in Deutschland angekommen. Einen detaillierten Reisebericht mit Fotos könnt Ihr Euch auf unserer Homepage ansehen.

Die Lage in Ruanda ist teilweise dramatisch. Es gibt zwar erst ca. 130 bestätigte Coronafälle, inzwischen hat die Epidemie aber auch Byumba (6 Fälle) erreicht. Es herrscht eine rigorose Ausgangssperre und von unseren Kontaktpersonen aus Ruanda erreichen uns teilweise erschreckende Nachrichten. Diejenigen Menschen, die sich nicht selbst ernähren können, leiden teilweise unter Hunger, ohne dass irgendwelche staatlichen Programme gegensteuern. Vor allem die Pfarreien versuchen den Ärmsten der Armen durch Abgabe von Lebensmitteln zu helfen.

Um die akute Not abzumildern, wollen wir Geldspenden an unsere Kontaktpersonen in Ruanda senden, um zweckgebunden Lebensmittel zu kaufen.

Wenn Sie uns hierbei helfen möchten, können Sie auf unser Konto

IBAN: DE04587613430000417480

BIC: GENODED1BPU

Spenden mit dem Stichwort „ Corona – Nothilfe“ überweisen.

Euch allen wünschen wir in diesen schwierigen Zeiten alles Gute, vor allem Gesundheit!

Herzliche Grüße

Für den Vorstand

Matthias Müller


Ruanda kompakt

Der kleine ostafrikanische Staat Ruanda verfügt über eine Fläche von 26.336 km² und ist damit etwas größer als Rheinland-Pfalz (19.847 km²). Gemessen an der Grundfläche ist die Bevölkerungsdichte mit rund 11,92 Millionen Einwohnern sehr hoch. Mehr als 90 % der Einwohner leben auf dem Land – meist zerstreut auf den Hügeln des zentralen Hochlandes in Großfamilien. Dörfer gibt es nur wenige. In der Hauptstadt Kigali leben rund eine Millionen Menschen. Offizielle Landessprachen sind Kinyarwanda und Englisch. Wegen seiner vielen Hügel wird Ruanda auch das „Land der tausend Hügel“ genannt. Wichtige Exportgüter des Landes sind Kaffee, Tee und Erze. Das Durchschnittseinkommen beträgt 135 US Dollar im Monat. 45 % aller ruandischen Haushalte leben unterhalb der Armutsgrenze von 175 US Dollar/Jahr. Seit dem Genozid 1994 hat sich das Land positiv entwickelt. Es gibt jährliche Wachstumsraten, die weit über dem afrikanischen Durchschnitt liegen und fast alle Kinder besuchen eine Schule


Vielen Dank an unsere Mitglieder.

Hier findet ihr den Jahresrückblick von 2019 als PDF-Download.

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